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Die letzten Wochen habe ich am Meer verbracht, an der Andamanensee in Äquatornähe. Seit 7 Jahren war ich nicht mehr dort, auch wenn es ein Sehnsuchtsort von mir ist. Um so größer war meine Freude wieder mitten in der Natur leben zu dürfen. Vor mir das Meer und hinter mir die natürliche Wildnis der Region. Am Meer zu sein bedeutet im Augenblick zu sein. Veränderungen geschehen plötzlicher. Die Wellen spülen Dinge an Land oder reißen sie mit. Der Gezeitenstrom, der rhythmische Wechsel von Ebbe zu Flut verändern die Landschaft alle 6 Stunden. Ein ebener, breiter Sandstrand ist plötzlich nach einer Regennacht zweigeteilt durch einen wie aus dem Nichts entstandenen Fluß. Hier gibt es kein verschieben, kein „gucke ich mir nachher an“, hier heißt es im Moment zu sein, beobachten und staunen. Jeden Morgen bin ich ca. 1,5 Stunden am Strand entlang gegangen, es war immer der gleiche Strandabschnitt und trotzdem war es jeden Morgen eine andere Welt. Vielleicht nicht für die Anderen, die mit Kopfhörern im Ohr und Turnschuhen an den Füßen an mir vorbei gejoggt sind, aber für mich ist es so.

Tag und Nacht vom Rauschen der Brandung begleitet zu sein ist beruhigend und nach einigen Tagen bemerkte ich, wie sich mein Atemrhythmus dem kommen und gehen, dem ausdehnen und zurückfließen des Wassers anpasst. Embodiment in seiner reinsten Form: eins sein mit der Natur, aus der heraus wir geboren wurden.

Mehr Eindrücke und Bilder werde ich in der nächsten Zeit auf Instagram und Facebook teilen, schau doch einfach auch dort mal vorbei.

Monday November 24th, 2025
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